2. Juli 2017

Der Juli beginnt kalt mit Regen, ein Segen für die Natur. Am Sonntag dann Regenpause, Nebel und eine Lieferung feinsten Schmucks: Tauperlen. Ort des Juweliers: Das Brexbachtal im Westerwald. Kaum etwas inspiriert mehr, als an einem gurgelnden, plätschernden, zischelnden, plaudernden Bach entlang zu laufen. Und dann diese Kunstwerke an Blatt und Stengeln. Von jeder Seite sehen die Wasserkügelchen anders aus, spiegeln den Wald, den Himmel, lassen einen staunen. Und sie verschonen das Portemonnaie. Es ist eine vergängliche Zierde. Sie schmückt keinen Hals und keinen Finger. Aber sie bezaubert genauso, wenn nicht sogar etwas mehr.